Donnerstag, 2. Juli 2009

drei mal drei ist neun

Ja, schön und gut, Firefox 3.5 ist draussen. Dann sollen bitte die Macher von TabMixPlus auch mal eine neue Version rausbringen. Ohne ist die Bedienung der Tabs schrecklich. Und was ich auch vermisse, ist Rechtsklick auf ein Bild und drücke von G bewirkt nicht mehr die Speicherung der Grafik. Wer hat sich das denn ausgedacht?

NetBeans 6.7 ist ja auch endlich draussen. Aber das dauert ewig, eh die IDE mal hochgefahren ist. Ewig irgendwelche Projekte scannen. Das ist er, der Fortschritt. Immer weiter und so.

Eigentlich warte ich schon eine halbe Ewigkeit auf Winamp 5.552+x, also eine neue Version. Hui, gerade nochmal geschaut. 5.56 ist da. Dann kann ich ja beruhigt schlafen. Und hey, war das eben, weil ich einen Wunsch frei hatte? Dann hätte ich mir doch etwas anderes wünschen sollen. Hrmpf.

PS: Eigentlich wollte ich ja schon ein paar Tage mal Songbird austesten. Gute Nacht!
PPS: C'mon nobody really likes Manowar!

„Heimweh nach der Diktatur“

Im Spiegel 27/2009 ist ein Beitrag über die Verklärung der DDR erschienen. Die durch eine Umfrage herausgekommene Mehrheitsmeinung (57% der befragten Ostdeutschen) besagt, dass die DDR mehr gute als schlechte Seiten hatte. Auch Aussagen, wie „das heutige Deutschland ist ein Sklavenstaat“ und es herrsche „die Diktatur des Kapitals“ lassen bei mir das ohnehin geringe Vertrauen in die Mitmenschen nicht gerade steigern. Diese Leute können ja gerne ihre Sicht auf die DDR verteidigen, aber das „Früher war alles besser“ zählt einfach nicht. Keiner dieser Leute will doch wirklich nach „Früher“, denn früher wollten die meisten doch eher nach drüben?

Vor allem die Generation, die die DDR nicht mehr bewusst erlebt hat, kennt die geschichtlichen Hintergründe eher nicht und verklärt nur das weiter, was in ihren Familienkreis schon verklärt wird. Die würden sich umschauen, in einer Welt ohne Handy und Internet, mit Blauhemd und Yvette zu leben.

Und so bleibt mir dann nur das zu wiederholen, was dem Politologen Klaus Schröder schon 4000 teils wütende Zuschriften beschert hat: Die DDR war eine Diktatur. Vielleicht dann in Hundert Jahren, wenn sich fast keiner mehr aus eigener Erfahrung an die DDR erinnert, wird ein objektiveres Geschichtsbild zu erwarten sein. Ostdeutsche, die die Kritik am DDR-System als Angriff auf ihre eigene Biografie begreifen, sind dann tot. Wie das System. Kommaklarhierissdochwahr

Montag, 8. Juni 2009

Per Anhalter ...



Da sollte sich LocalXXL mal etwas Nachhilfeunterricht gönnen. Zu finden war es hier. Oder auch so, etwas demotivierender:


Mittwoch, 20. Mai 2009

Etwas, das mich schon viel zu lange beschäftigt...



Kann mir da ein anwesender Nymologe helfen?

Samstag, 16. Mai 2009

Bildung statt Odin

Jetzt bietet mir die Werbung von Google schon folgendes an:


Ich bin aber eher für .. siehe Titel.

Und natürlich ist „Heidentum kein Faschismus“, wie der Versand-Shop auf seiner Homepage meint... Jajaja... Ist klar! Pfffffffff

Freitag, 15. Mai 2009

Part-Time-Wissen

Obwohl die jiddische Sprache noch stärker als die Deutsche von der englischen Sprache beeinflusst ist, haben sich dort die nichtfremdsprachlichen Begriffe בליצפאסט (Blitzpost) und בליצבריוו (Blitzbriv) durchgesetzt.

Mittwoch, 13. Mai 2009

Sind die eigentlich verwandt?



miktex.org
dict.leo.org


PS: Löwe, Einzelkind, Arschloch ^^

Dienstag, 12. Mai 2009

KafFee

„Die Autoren der finnischen Studie fanden die höchste Mortalität sogar bei Männern, die überhaupt keinen Kaffee tranken, und auch bei den Frauen sank die Sterberate kontinuierlich mit steigendem Kaffeekonsum.“

(Kleemola et al.: Coffee Consumption and the Risk of Coronary Heart Disease and Death Archive of Internal Medicine, Vol. 160 No. 22, 11. Dezember 2000, http://archinte.ama-assn.org/cgi/content/abstract/160/22/3393)
Link (Ende erster Absatz)

Pah, die sind nur so müde, dass keiner sie aufwecken kann. Ich bin mal kurz an der KaMa ... bzw. KaVoAutom ... wie dieses neumodische Ding heißt.

Montag, 4. Mai 2009

Asmodinas Leichenhaus & Chorea Split

Discogs.com bemerkt zu oben genannter Split-7", dass jedes Exemplar ein anderes s/w-kopiertes-Coverbildchen hat. Meins sieht eher aus, wie aus einer Zeitung ausgeschnitten:


Vielleicht könnten andere Besitzer auch mal ihre Versionen offenbaren?

Sonntag, 3. Mai 2009

Eurobilltracker.eu

Wer schon immer mal wissen wollte, wo seine Euro-Banknoten vorher waren, kann dies mit Eurobilltracker.eu herausfinden. Sofern andere Benutzer der Seite den Schein schon einmal eingegeben, „getrackt“, haben.

Ich fände es hilfreich, wenn es für das Handy eine Applikation gäbe, mit der man unterwegs sich die Daten der Scheine notieren könnte. Denn Stift und Zettel schleppt man nicht so häufig wie sein Handy rum und Banknoten, die man gerade als Wechselgeld bekommen hat, gibt man im nächsten Geschäft (ja, geht einkaufen, tut etwas gegen die „Krise“! :D) schon wieder aus, ohne Möglichkeit der Informationsspeicherung.

Wie gut, dass es Suns Mobile Device Technology gibt. Dort gibt es auch die Möglichkeit, Daten persistent zu speichern. Und vielleicht kann man dann als Krönung die Seriennummern der Scheine per BlueTooth an den PC übertragen. Da müsste sich doch ein fähiger Programmierer finden, der die Idee in die Tat umsetzt?! Mehr dazu später auf diesem Blog.

Samstag, 2. Mai 2009

Leben&Sterben zw. 33 und 45

Manchmal ist es schwierig den Unterschied zwischen 33 und 45 Umdrehungen pro Minuteherauszuhören. Aber gerade das Wissen wird benötigt, wenn eine Platte, zum Beispiel eine von Crude B.E.*, keinen Hinweis darauf bietet. Dann ist es wiederum beim genaueren Hinhören auch nicht so wichtig. Die Musik geht bei beiden Geschwindigkeiten. Einmal etwas in die Doom-Richtung und das andere Mal dann der Knüppel-Core, den das Cover verspricht. Ja, muss man auch erstmal hinbekommen. Abspielgeschwindigkeitsinsensitive Musik.

Bin ich eigentlich der einzige, der das GEMA-Symbol auf Punkschallplatten etwas lächerlich findet? Zum Beispiel auf der „Black Smoker“* LP von Systral, oder die Neue von Kommando Sonne-Nmilch; [sie] bzw. ihre Titel (Dienstag und Korallen als Oberhit) werden auf der GEMA-Seite gelistet. Oder ist das so: einmal in der GEMA drin, kommt man nie mehr raus?

* Als Beispiel, weil ich die beiden Platten gerade in der Hand hatte. B.E. = but effective

Dienstag, 21. April 2009

Ein ♥ für Blogs

Nebenbei bemerkt ist dies laut blogger mein 100. Eintrag. Und dann auch noch zu solch einem Thema: andere Blogs.

Tja, oben genannte Aktion ist für heute angesagt, also mache ich einfach mal mit. Auch wenn das hier wirklich keine unbekannten Blogs sein sollten ;) Aber sooo der Blog-Freak bin ich dann auch nicht ...


Bördebehörde

Ich als ehemaliges Bördekind find die Behörde einfach toll.

NPD-Blog.info

...

Nerdcore

Ein guter Filter für das Internet, um mal alles, eben nerdige herauszufiltern. Bei den Milliarden Einträgen täglich aber auch etwas aufwändig immer alles zu lesen.

Failblog.org

Actually a Win!

Icanhascheezburger.com

Katzen sind schon irgendwie toll, nur an der Grammatik müssen sie noch feilen. Immer diese scheiß Internetmemes...


Sonntag, 19. April 2009

Golden Shower Wiki Pedia

Ich weiß gar nicht, wie lange ich schon die Wikipedia-Seite „Zufälliger Artikel“ bzw. seit einiger Zeit das en.wikipedia.org-Pendant als Startseite meines Internet-Stöberes gesetzt habe. Da lernt man beim Öffnen des Browsers dann öfter mal was Neues.

Noch viel schlimmer ist es, wenn man eigentlich nur kurz bei Wikipedia was nachschauen möchte, und dann aber über fast tausend Ecken auf ein ganz anderes Thema kommt. Zum Beispiel:

Startpunkt war ActiveX (in der englischen Wikipedia) um zu schauen, was man damit vielleicht anstellen könnte. Am Ende der Seite war eine Microsoft APIs and Frameworks Übersicht. Neugierig habe ich dann auf Uniscribe geklickt. Von dort ging es weiter zur Singhalesischen Sprache, dessen Artikel ich mir mal genauer angeschaut habe und auf Diglossia gestoßen bin. Wenn mich Günther Jauch nun irgendwann mal danach fragen sollte, ich werde es wissen. Tschetsching (= ein Geräusch aus der Zeit, in der es noch keine Scanner-Kassen gab).

Samstag, 11. April 2009

Mando Diao am 09.04.2009 in Berlin

Mando Diao ist normalerweise nicht die Band, die ich oft oder regelmäßig höre. Grundsätzlich höre ich die Schweden nur, wenn ich mit Franzi (P.S. <3) im Auto unterwegs bin nie. Selten hat das besser gepasst, als wir an Gründonnerstag über die A2 gebrettert sind. Pünktlich eine Stunde früher habe ich die Arbeit verlassen, damit wir, nicht ganz unvorhersehrbar, in den typischen, zähflüssigen Osterverkehr kurz vor Berlin erreichen konnten. Ging dann aber doch schnell weiter. Die Columbiahalle war erstaunlicherweise ohne Irrfahrten erreicht. Tempelhof ist nicht so leicht zu übersehen. Parkplätze am Platz der Luftbrücken waren auch genügend vorhanden und das alles bedeutete, dass wir beide rechtzeitig vor dem eigentlich Einlass an der Columbiahalle eintrafen, und uns hinter die 100 anderen, schon Wartenden anstellen konnten.

105 Minuten später begannen dann endlich The View ihr Vorprogramm. Schicken Oberkörper hat der Schlagzeuger. Gegen 21 Uhr betraten Mando Diao die Bühne, vor der wir beide uns schon einen ziemlich guten Platz gesichert hatten, der allerdings nicht das erste Lied überleben sollte. Nachdem die ersten Akkorde das Publikum ordentlich in Wallung gebracht hatte, gab es auch kein Halten mehr und es war dann besser für die körperliche Gesundheit sich etwas an den Rand zu stellen. Gespielt wurden dann wohl „alle“ „Hits“, soweit ich das beurteilen kann. Hervorzuheben sind vielleicht die beiden teil-akustischen Duetts und der letzte Song, die Coverversion von ABBAs „Dancing Queen“.

Und so kann ich dann als Fazit sagen, mir hat es besser gefallen, als das Killers-Konzert einen Monat davor, aber pssssst ...

Montag, 30. März 2009

Split vs. Various Artists

Klar: jede Split-Veröffentlichung ist eigentlich eine Various Artists. Aber etwas Differenzierung muss sein.

Sowas wie Schlachtrufe BRD ist natürlich ein Sampler. Hingegen ist die gemeinsame Veröffentlichung von EA80 und den Boxhamsters, die letztens wieder über 50EUR bei ebay gebracht hat, eindeutig eine Split. Klar: zwei Bands, jeweils eine Hand von Songs. Es gibt aber auch den Fall mit drei Bands. Zum Beispiel „Krieg kommt – Licht aus!“ mit Pankzerkroiza Polpotkin, Kindle und Unabomber oder der Tonträger mit Bizarre X, Third World und State Of Filth. Jede Band ein paar Songs und wohl auch auf der Initiative der Bands entstanden.

Es läßt sich auch noch auf 4-Way-Splits erweitern. Im Grindcore/Porngrind-Sektor gar nicht mal so selten. Aber das Hauptkriterium ist für mich, ob die Bands selbst die Compilation machen (=Split) oder jemand von aussen auf die Bands zu geht und dann eine Compilation (=V.A.) mit den Bands macht.

1 Jahr – Voran gehen sollst Du! feat. Atempause

Keiner wird es bemerkt haben – heimlich still und leise – und auch ich nur durch Zufall. Naja, irgendwie verging das erste Jahr mit diesem Blog dann doch recht schnell. Darum „Allet Jute zum Jeburtstach, wa?!“ Vorsätze: Mehr schreiben. Danke.

Vielleicht sollte ich auch meine halbe Musiksammlung hier als Download anbieten. Das interessiert die Leser doch sicherlich mehr?!

Montag, 16. März 2009

Anne Wands Schwester Durchde

Da gestern vor 2053 Jahren der römische Diktator Julius Caesar ermordet wurde, höre ich erstmal Supernichts mit „Caesar plant das zweite Quartal“. Was die Screamo-Band „Et Tu Brute“ damit zu tun hat, kann sich jeder selber denken, aber ich versuche erstmal etwas Aggressionsbewältigung:

Es war ein arschgezeugter Scheißtag
Nichts Schönes war an ihm
Natürlich war November
Dem kann man nicht entfliehen

Die Birne voll mit Selbsthassscheiß
Auf der Bank verbrauchtes Geld
Spaß und Freud geht anders
Ich war wütend auf die Welt

Und dann kommst Du mir blöde
Mit deinem Scheißgesicht
Du nahmst mich mal schlau beiseite
Und rietest mir zum Verzicht

Und ich hau Dir so was aufs Maul
Ich klatsch Dich durch die Wand
Und ich weiß Du bist viel größer
Doch ich hab heut keinen Verstand

Von mir aus kannst Du als erster hauen
Das ist mir scheißegal
Und wenn's dann noch nicht blutet
Schlag halt noch einmal

Erstmal brech' ich Deine Nase
Und dann breche ich Dein Herz
Sportsfreund, Du musst dran glauben
Du bist Caesar, bald ist März

Und für jeden blöden Scheißer
Kriegst du heut eine rein
Und mir geht es schon viel besser
Du brauchst mir nicht verzeihen

Freitag, 6. März 2009

Die Post an den Hals ...

Liebe Deutsche Post,

schon relativ lange bin ich ein Fan von Dir. Unterbewusst sicherlich schon zu der Zeit, als Du noch Deutsche Post der DDR hießt. Vielleicht habe ich auch deshalb relativ viele un-/gummierte und gezahnte Papierschnipsel von Dir in Alben gesammelt. Munter lagern sie irgendwo neben anderen mehr oder weniger bunten, illustren oder gewöhnlichen Wertzeichen.

Gerne habe ich Dich auch verteidigt gegen Biber-Post und Hermes. Darum nimm' es mir nicht allzu krumm, wenn ich Dich jetzt kritisieren muss. Das verträgt eine solch solide Beziehung. Ich wünsche mir für meine Tonträgersendungen nichts mehr, als dass Du sie mir bringst. Noch nie hat mir das auch nur den Anflug von Sorgen bereitet, doch als ich gestern den Briefkasten öffnete, traf mich fast der sprichwörtliche Schlag. Es grinste mich der fiese Riss der Papierverpackung an, der nichts Gutes ahnen ließ.


Doch halb so schlimm scheinbar: Du hast Dich ja mutig darum gekümmert, dass meiner Sendung nichts weiter passiert und sie sogar mit einer wasserabweisenden Schutzhülle versehen, die mich beim Auspacken davon überzeugt hat, dass diese Folie das vorzeitige Öffnen verhindern hätte können.


Und tatsächlich, der Inhalt war wie neu, so neu zumindest, wie er beim Eintüten gewesen war. Da hast Du aber nochmal Glück gehabt. Eine Bitte hätte ich zum Schluss noch: Tu' mir das nie wieder an und bleib so, wie Du mal gewesen sein wirst :D

Danke!

Dienstag, 3. März 2009

Geschwisterlieder III

Weiteres Beispiel:
Liebesbeziehungen als ständige Wiederholung, als Anfang-Mitte-Ende und wieder von vorn, als ständige Sinuskurve, ein Auf-Und-Ab. In beiden Fällen wird innerhalb von zwei Minuten besungen, wie glücklich man am Anfang einer neuen Liebe ist, und wie schlimm es am Ende der selben ist. Natürlich darf man das Dazwischen nicht vergessen.

Das Ärzte-Lied gab es schon zu Soilent Grün Zeiten, als spätestens 1982. Supernichts haben sich etwas Zeit mit der Problematik gelassen, das Lied erschein 2008 auf „Fixpunkte & Bojen“. Während Unsichtbare Frauen und Tierversuche schon recht konkrete und extrem seltene Liedinhalte sind, ist die Liebe in der Musik wohl ein ziemlicher Locus Communis. Von daher dürften sich zu diesem Thema bestimmt noch andere Songs finden. Die Liebe ist doch der Grund warum Musik gemacht wird? Man denke nur an die Form von Gitarren. Welcher Kerl kann leugnen, Gitarre nicht dem anderen Geschlecht wegen spielen gelernt zu haben?! :D Und dank der beiden Lieder wissen wir ja, was da so passieren kann. So reicht.

Montag, 2. März 2009

Geschwisterlieder II

Ein zweiter Teil der Geschwisterlieder-Serie, heute geht es um unsichtbare Frauen, was an sich schon ein recht ausgefallenes Thema ist, aber dann gibt es auch noch zwei deutsche Bands, die sich dessen musikalisch angenommen haben.

Als erstes wären die Chefdenker zu nennen, genauer das lediglich als Demo veröffentlichte Lied „Unsichtbare Frau mit gutem Charakter“ (gibt's auf der Chefdenker-Seite). Was zählt sind die inneren Werte, und äh, davon hat eine unsichtbare Frau viel? Hm, auf jeden Fall kann man bei ihr auch nicht ein bisschen auf Äußerlichkeiten achten. Aber egal, wie toll diese unsichtbare Frau ist, in die Arme schließen ist nicht drin, und sie fehlt auch, wenn sie da ist, weil sie ist nicht da!? Tja, man kann wohl nicht alles haben.

Auch Wizo stellen in ihrem gleichnamigen Lied fest, dass unsichtbare Frauen ja eigentlich nicht da sind, aber man es trotzdem irgendwie merkt, oder so. Der Text scheint ein Argument für den Spruch „Einbildung ist auch 'ne Bildung“ zu sein. Oder die Sache mit den weißen Mäusen. Das, was man selbst, aber die anderen nicht sehen, ist wohl meist das Beste. Zumindest wird es einem nicht weggenommen, weil ... genau.

Das Wizo-Lied erschien 2004 auf Anderster, circa ein Jahr nachdem die Demo für die Chefdenker-Version aufgenommen wurde. Mal sehen, welche Band als nächstes die unsichtbaren Frauen besingt. Da fällt mir als Abschluss noch das Album „Runter mit den Spendierhosen, Unsichtbarer“ ein, bei dem zumindest der Titel in diese Richtung geht :D