Montag, 2. März 2009

Geschwisterlieder II

Ein zweiter Teil der Geschwisterlieder-Serie, heute geht es um unsichtbare Frauen, was an sich schon ein recht ausgefallenes Thema ist, aber dann gibt es auch noch zwei deutsche Bands, die sich dessen musikalisch angenommen haben.

Als erstes wären die Chefdenker zu nennen, genauer das lediglich als Demo veröffentlichte Lied „Unsichtbare Frau mit gutem Charakter“ (gibt's auf der Chefdenker-Seite). Was zählt sind die inneren Werte, und äh, davon hat eine unsichtbare Frau viel? Hm, auf jeden Fall kann man bei ihr auch nicht ein bisschen auf Äußerlichkeiten achten. Aber egal, wie toll diese unsichtbare Frau ist, in die Arme schließen ist nicht drin, und sie fehlt auch, wenn sie da ist, weil sie ist nicht da!? Tja, man kann wohl nicht alles haben.

Auch Wizo stellen in ihrem gleichnamigen Lied fest, dass unsichtbare Frauen ja eigentlich nicht da sind, aber man es trotzdem irgendwie merkt, oder so. Der Text scheint ein Argument für den Spruch „Einbildung ist auch 'ne Bildung“ zu sein. Oder die Sache mit den weißen Mäusen. Das, was man selbst, aber die anderen nicht sehen, ist wohl meist das Beste. Zumindest wird es einem nicht weggenommen, weil ... genau.

Das Wizo-Lied erschien 2004 auf Anderster, circa ein Jahr nachdem die Demo für die Chefdenker-Version aufgenommen wurde. Mal sehen, welche Band als nächstes die unsichtbaren Frauen besingt. Da fällt mir als Abschluss noch das Album „Runter mit den Spendierhosen, Unsichtbarer“ ein, bei dem zumindest der Titel in diese Richtung geht :D

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