Posts mit dem Label fliehende stürme werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label fliehende stürme werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 2. Juli 2013

Fliehende Stürme Top 80 Worte

Hm, ich habe mal alle Fliehende Stürme Texte analysieren lassen. Mir schwebte da so etwas wie Bullshitbingo vor. Nur mit Fliehende Stürme, aber vor allem nicht so negativ konnotiert. Sicherlich, jedem Fall bestimmt sofort drei Lieder ein, in denen Mond vorkommt. Oder Himmel. Etc.

Folgende Tabelle ist nur ein Auszug, quasi die Top-80 ohne solche Worte wie „an“ oder „die“ und dergleichen. Die komplette Liste gibt es bei Pastebin.com. Normalisierung der Texte fand statt: Umlaute und ß umgeschrieben, Sonderzeichen entfernt, alles klein geschrieben.

451 ich
247 nicht
150 es
130 mich
117 du
106 mehr
81 alles
62 mir
58 dich
54 wir
51 nichts
49 liebe
49 meine
49 weiss
48 hier
45 kein
40 sich
38 mein
33 jetzt
33 zeit
31 gehn
31 tag
28 immer
28 sehn
27 dir
26 uns
24 man
23 ort
23 sie
22 dass
22 ende
22 kleine
21 augen
21 diese
21 leer
21 viel
21 welt
20 anfang
20 sehen
20 zurueck
19 durch
19 licht
18 gibt
18 herz
18 sehe
18 selbst
17 glueck
16 denn
16 dort
16 leben
16 um
15 feuer
15 ins
15 niemand
15 sein
15 weg
14 alle
14 bleiben
14 einer
14 fuer
14 mal
14 morgen
14 strassen
14 vor
13 deine
13 diesem
13 droge
13 fuehle
13 gehe
13 gut
13 himmel
13 hinter
13 nimm
13 spaet
13 still
13 traeume
12 springe
12 stadt
12 stehen
12 steht

Sonntag, 2. Dezember 2012

Wetterleuchten

Der gemeine Fliehende Stürme Fan kennt natürlich das Lied mit diesem Namen. Um dieses soll aber im Weiteren nicht gehen. Die Band passt schon. Letztens erst schlug ich einem Kumpel Bullshit-Bingo mit Fliehende Stürme vor. Also die Lieder hören und dann in einem 5x5 Feld, ähnlich dem Bingo, bestimmte Begriffe, die in den Liedern vorkommen abstreichen. Ein häufig benutztes Wort ist da offensichtlich Sterne oder Mond.

Zu dem farblich angehauchten Blauen Mond gesellen sich eine grüne Sonne und ein gelber Himmel. Alles schön durchmischt? Alles aus Ziellose Wege:


Auf der anderen Seite, wenn man es richtiggestellt haben möchte, dann bitte bei Jens Rachut und seinem Moor:


Der Himmel blau und die Sonne gelb. Genau, an diese Farbgebungen erinnere ich mich auch. Bleibt ja nur noch grün für den Mond. Aber das ist dann wieder zu weit hergeholt.

Donnerstag, 5. Juli 2012

Kleiner Zeiteinheitenführer

Stunden werden nicht mehr gezählt – Gewicht hat nur noch die Sekunde
Ein Tag in der Vergangenheit, Ein Tag in der Zukunft
Eine Minute in der Gegenwart

Sonntag, 9. Oktober 2011

Ostzonenpunkermachenkrebs

In der Zeitung steht nicht was ich wissen will.
Fliehende Stürme – Eigenwelt

Ich will etwas tuen, was nicht in der Zeitung steht.
Fehlfarben – Die Wilde Dreizehn

Das sieht auf den ersten Blick viel offensichtlicher aus, als es dann ist. Stuttgart und Düsseldorf, zwei Landeshauptstädte der alten Bundesländer – entsprechender Muff von vor 60 Jahren. Jetzt wo es auch kälter wird, ist es besonders wichtig, alle Körperteile vor Frost zu schützen. Doch dann wieder:
Lange keine Zeitung mehr gelesen, Jahre keine Bahnfahrt mehr gezahlt, kein Konto bei der Bank, Nächte durchgesoffen und trotzdem mit dem Auto heim gefahren.
Oiro – Terminvorschlag gestern

Wer zu viel Zeitung liest, hat wahrscheinlich keine Zeit die Welt zu verändern, steckt nicht immer ein kluger Kopf dahinter. Vor allem ist das unabhängig von dem bedruckten Papier. Ob chlorfrei oder recyclet. Ob bund oder grau-meliert. Hieß Kongo-Müller eigentlich ab 1971 Zaire-Müller? Klingt weniger geschmeidig, aber mit dem Trema über dem i sähe es schön symmetrisch aus, auf den ersten Blick: Zaïre. Und wenn sich eine Band Ümlaut nennt, ist das nicht der Metal-Umlaut schlechthin, um nicht zu sagen ein Fall für Xzibit? Yo Dawg!

Mittwoch, 24. August 2011

Zerstörung

Wollen wir uns mal für einen kurzen Moment nicht über das beste Lied der besten Band der Welt streiten und sagen einfach, „Zerstörung“ von den Fliehenden Stürmen spielt ganz vorne mit. Nicht ohne Grund, ziert ein Textauszug als Untertitel diesen Blog.

Ähnlich wie „Du willst mich küssen“ von einer anderen, sich selbst so bezichtigenden, besten Band der Welt, „Die Ärzte“ nämlich, aus einer deutschen Metropole (aus einer deutschen Metropole) gibt es „Zerstörung“ in 5 4 offiziellen Versionen. Wahnsinn. Für die Statistik: von oben genannten Lied, das in der Urfassung „Du willst mich foltern“ hieß, gibt es laut einer Fanpage 5 Versionen. Dazu dann noch die Kassierer-Version „Du willst mich fisten“ und diverse (offizielle) Live-Mitschnitte.

Fangen wir aber chronologisch von vorne an. Der Urknall hinterließ zunächst auch so etwas wie Zerstörung. Dann kam lange Zeit nichts, bis 1989 die EP „Zerstörung“ von der Stuttgarter Band Fliehende Stürme veröffentlicht wurde. Darauf enthalten war neben zwei (m.M.n.) recht obskuren Industrial- und einem schönen, weil mit Cello, Akustik-Stück, die erste Version von Zerstörung. Ich nenne sie einfach mal Single-Version. Im Gegensatz dazu erschien ein Jahr später auf dem Album „Priesthill“ die Album-Version von „Zerstörung“. Sie klingt etwas fetter und aggressiver, und bleibt damit einfach mein Favorit.

Wir springen etwas weiter voran in der Zeit, überqueren die Jahrtausendwende und landen im Jahr 2008. Nach ca. 8 Longplayern erscheint endlich (?!) ein Live-Album der so genannten Depro-Punks mit dem Titel „Zimmer 12“. Darauf ist wider Erwarten keine Live-Version von Zerstörung enthalten, wieso eigentlich nicht?

Peter Field veröffentlichte auf dem Sampler „Geschichten aus der Zwischenzeit“, seine Interpretation von „Zerstörung“, die ziemlich nah am Original bleibt. Was fehlt da eigentlich noch (neben einer Live-Version)? Cover-Version, Album- und Single-Version, alles da. Aber 2011 dann das vorerst letzte Puzzlestück: Eine Akustik-Version auf dem Longplayer „Warten auf Raketen“. Zumindest bei der CD-Version, und zwar ist das letzte Lied „Still“ nicht wirklich knappe 11 Minuten lang, sondern am Ende verbirgt sich ebenjene stromlose Fassung.

Was ich mir da jetzt nur noch wünschen kann, ist ein Frittenbude-Wirre-Vocals-Remix.