Freitag, 22. März 2013

Discogs + Blogspot = Instant Download

Ähm, was mache ich eigentlich sonst so? Hier ist schon zu lange nichts mehr passiert, aber etwas gemacht habe ich schon. Die letzten 40 Minuten zum Beispiel ein Greasemonkey-Skript, das ich sehr nützlich für Discogs finde.

Schallplatten digitalisieren finde ich recht mühsam, aber es macht verdammt viel Laune. Andererseits, warum aus analog digital machen, wenn das schon andere gemacht haben. Jeder gute Mensch verwaltet seine Plattensammlung online bei Discogs, und bei vielen Blogspot-Blogs kann man Musik herunterladen, man muss sie nur finden.

Lange Rede, kurzer Sinn. Mein Skript bastelt unter jedes Release auf Discogs einen direkten Link zur Google-Suche nach Blogs, die evtl. einen Download zu dem Release enthalten könnten. Das sieht wie folgt aus.

Zunächst das Release auf Discogs suchen und finden:
City Rats, eine israelische Punkband
Den rot markierten Link anklicken, er führt direkt zu Google mit den passenden Suchbegriffen:
Google ist dein Freund
Die gefunden Links waren leider allesamt off, Mediafire ist manchmal etwas blöd. Nunja, so konnte ich aber feststellen, dass ich die Platte mal selbst digitalisieren muss, wenn ich sie kurzfristig hören will. Gesagt, getan. Sowohl Platte als auch Skript.

Achso, das Skript, kommt gleich, nur der Hinweis, man kann das natürlich eleganter programmieren und so, aber es tut, was es soll. Verbesserungsvorschläge und alles, gerne an mich.

// ==UserScript==
// @name Discogs2BlogspotSearch
// @namespace http://www.jmizv.de/
// @description Adds a link to Discogs releases to search them on Blogspot pages.
// @include http://www.discogs.com/*release*
// ==/UserScript== 

function addLink(artist, title) {
  var srch, el;
  srch = document.evaluate('//div[@class="profile"]/h1', document, null, XPathResult.UNORDERED_NODE_SNAPSHOT_TYPE, null);
  for(var i = 0 ; i < srch.snapshotLength; i++) {
    el = srch.snapshotItem(i);
    break;
  }
  el = el.parentNode;
  artist = artist.trim().replace(/\s+/g, "+");
  title = title.replace(/\s+/g, "+");
  var nuEl = document.createElement("div");
  var aEl = document.createElement("a");
  var textEl = document.createTextNode("Search@Blogspots");

  nuEl.appendChild(aEl);
  aEl.setAttribute("href", "https://www.google.de/search?q=site:blogspot.com+"+artist+"+"+title);
  aEl.appendChild(textEl);
  el.appendChild(nuEl);
}

function getText( obj ) {
  return obj.textContent ? obj.textContent : obj.innerText;
}

function getTextContent(xpath){
 var name, ths, result;
 name = document.evaluate(xpath,document, null, XPathResult.UNORDERED_NODE_SNAPSHOT_TYPE, null);
 for(var i = 0; i < name.snapshotLength; i++) {
  ths = name.snapshotItem(i);
  result = getText(ths);
  break;
 }
 return result;
}

addLink(
 getTextContent('//span[@itemprop="byArtist"]/span/a/text()'),
 getTextContent('//div[@class="profile"]/h1/span[@itemprop="name"]/text()')
);

Mittwoch, 23. Januar 2013

Alternatives SPIEGEL-Cover

Man mag es kaum glauben, aber mittlerweile ist auch hier das Jahr 2013 angebrochen. Dem Schnee setze ich nun einen Eintrag entgegen, der gar nichts mit Schnee zu tun hat. Eigentlich nur mit spiegelglatten Fahrbahnen. Oder so.

Bildunterschrift hinzufügen—Yacøpsæ – Krank Ist Normal E.P.

Übrigens gibt es jetzt eine sehr sehr gute Repress, man sollte eher sagen Reissue der alten "Krank Ist Normal E.P.", dieses Mal sogar mit Bass, da die Lieder neu eingespielt wurden. Bestellt sie euch am besten bei meinem guten Freund Sille und seinem Vulgar Records. Hochgradig empfohlen und alles.

Bei mediafire kann man sich die Yacøpsæ Seven Inch "Krank Ist Normal E.P." bestimmt auch runterladen, vielleicht. Muss man mal suchen, aber tendenziell könnte das stimmen. PS: Mediafire!

Samstag, 22. Dezember 2012

Die Zukunft der Schallplatte a.k.a. Schallplatten zum Selberdrucken

Ein Artikel bei Heise Hardware Hacks berichtet darüber, dass Schallplatten nun auch gedruckt werden können. 3D-Drucker sei Dank. Das wirkt für mich wie ein Hybrid zwischen herkömmlich gepresstem Vinyl und gepressten CDs. Dieser Hybrid erklingt durch einen Schallplattenspieler, aber sein Aufbau ist auch mit dem einer CD vergleichbar. Für die Vinyl-o-philen dürfte das alles aber unter Spielerei fallen, da die Auflösung des Druckers noch viel zu niedrig ist. Die Zukunft wird da sicherlich bessere Resultate bringen, wichtig wäre vor allem, dass auch in CD-Qualität gedruckt werden kann.

Herkömmlich gepresstes Vinyl wird tendenziell bis in alle Ewigkeit das Non-Plus-Ultra bleiben. Aber ähnlich wie Kassetten oder CDrs wird gedrucktes Vinyl sehr positiv in den DIY-Szenen aufgenommen werden. Kleinstauflagen für eine Handvoll Leute, liebevoll gestaltet, das ist immer gern gesehen. Und Gravuren sind zwar nett, aber warum nicht gleich ganze Reliefs oder Fresken auf die schalllose Seite der Platte.

Warum auch immer alles rund sein sollte? Endlich können Vinyls jede beliebige Form annehmen. Platten voller Liebeslieder in Herzform, warum nicht. Warum immer alles 33/45? Jede beliebige Geschwindigkeit ließe sich drucken. Gut, damit werden dann die wenigsten Plattenspieler umgehen können. Aber man könnte sich ja auch einen kompatiblen Plattenspieler drucken.

Nachtrag: Auch Golem.de berichtet über die selbstgedruckten Schallplatten. Nur der Vollständigkeit wegen.

Donnerstag, 6. Dezember 2012

D.I.A.

Eine Schallplatte, etwas mehr als 7 Zoll im Durchmesser. Eine schier endlos lange Rille mit Schall. Warum sollte man dafür mehr als 100 Euro ausgeben? Das in Zeiten der Rezession. Das Wort allein sollte schon jedem, wenn nicht den Hals, dann doch den Geldstrumpf zu schnüren.

Auf der anderen Seite: wenn man eine sehr, sehr, sehr gesuchte Schallplatte hat, gebietet es da nicht die Rezession sie in Geld zu wandeln, damit man nicht mehr von der Hand in den Mund leben muss?

EA80 Auktion bei eBay sind immer ein schöner Beobachtungsgegenstand. Vorhin erst wurde diese Platte zweimal dort versteigert, die jeweiligen Endergebnisse folgen jetzt:

Das hat nichts zu tun mit Schäuble.

Dafür muss ein Student lange Blut spenden gehen. Interessant genug, dass der Anbieter, im Folgenden Ziegenböckchen genannt, bis zum Ende der ersten Auktion drei (3!!) Exemplare dieser 7" hatte. Zwei ist er jetzt los. Aber die Frage könnte ja sein, wer will denn eine solche Schallplatte haben? Schauen wir mal:

Oder vielleicht doch?
Und jetzt der direkte Vergleich beider Auktionen. Wer hätte auch beide 7" genommen?

Die Leute mit den roten Sternen sind immer vorne mit dabei. Aber ist ja auch klar. Sicherlich, wen es wirklich interessiert, wer hinter den neuen Besitzern steckt, kann ja warten, bis diese eine (wahrscheinlich) positive Bewertung beim Ziegenbock (wo hat der eigentlich den Honig?) abgeben.

Mindestens ebenso fantastisch wie bemerkenswert, um nicht zu sagen merkwürdig, wie die Gewinner in den letzten Sekunden die richtigen Zahlen eingegeben haben, um auch wirklich ein Gewinner (oder Gewinnerin!) zu werden. So ganz ohne Hilfsmittel, toll. Weißes Vinyl ist übrigens wie weiße Schokolade. Und so toll klingen die Lieder auf der Platte wirklich nicht.

PS: Aus Datenschutzgründen mussten die Benutzernamen natürlich anonymisiert werden. Die Kontodaten darf ich leider auch nicht rausgeben.

Sonntag, 2. Dezember 2012

Wetterleuchten

Der gemeine Fliehende Stürme Fan kennt natürlich das Lied mit diesem Namen. Um dieses soll aber im Weiteren nicht gehen. Die Band passt schon. Letztens erst schlug ich einem Kumpel Bullshit-Bingo mit Fliehende Stürme vor. Also die Lieder hören und dann in einem 5x5 Feld, ähnlich dem Bingo, bestimmte Begriffe, die in den Liedern vorkommen abstreichen. Ein häufig benutztes Wort ist da offensichtlich Sterne oder Mond.

Zu dem farblich angehauchten Blauen Mond gesellen sich eine grüne Sonne und ein gelber Himmel. Alles schön durchmischt? Alles aus Ziellose Wege:


Auf der anderen Seite, wenn man es richtiggestellt haben möchte, dann bitte bei Jens Rachut und seinem Moor:


Der Himmel blau und die Sonne gelb. Genau, an diese Farbgebungen erinnere ich mich auch. Bleibt ja nur noch grün für den Mond. Aber das ist dann wieder zu weit hergeholt.

Samstag, 1. Dezember 2012

Weiter geht's...

An mich wurde herangetragen, dass sich ein Blog nicht von alleine schreibt. Das ist soweit richtig. Das bedeutet aber in letzter Konsequenz, man braucht zwei Dinge: 1) Themen über die man schreiben kann und 2) Leser. Das ist wie mit dem Baum, der umfällt, und keiner hört es. Wie klingt das Fallen? Oder wie klingt es mit nur einer Hand zu klatschen?

Seit den letzten regelmäßigeren Posts bin ich bei Tumblr gelandet, das scheinbar die konsequente Weiterentwicklung des Gedankens hier ist. Keine ewig langen Texte, sondern alles mehr oder weniger auf den Punkt mit eine Bild bringen. Man kann ewig runterscrollen, immer wieder öffnet sich ein neues Bild. Und für alle möglichen Vorlieben gibt es entsprechende Tumblr-Blogs. Es könnte dort quasi nie langweilig sein, es sei dann man ist von der Vielfalt angeödet.

Darum hier mal wieder der Versuch mehr Inhalt zu geben. Mehr Substanz für das, was gestern noch so einfach war. Ideen hatte ich einige.

Sonntag, 18. November 2012

Referrers

Die besten Referrers kommen von Google. Weil da dann auch die Suchbegriffe mit dabei sind.

Heute habe ich folgendes entdeckt:

Was macht Zement schmeckt gut
Und gefunden hat Google dazu den Liedtext von Soilent Grün „Kleine Kinder schmecken gut“. Almost, Google! Aber warum auch nicht.

Donnerstag, 18. Oktober 2012

+ / –

Sicherlich kennt die halbe Bild schon das Welt. Aber kennt auch die Welt schon dieses Bild?
Einmal klicken!
Man könnte so viele Fragen stellen. Zu dem Fotografen, zu den abgelichteten Personen. Überhaupt. Man sollte vor allem sich selbst mal fragen. Nie aufhören zu fragen.

Samstag, 6. Oktober 2012

Helmut Kohl

Überall liest man der Tage etwas über Helmut Kohl. Es sind tatsächlich schon dreißig Jahr vergangen. Als damals, ... der Rest ist Geschichte. Übrigens: Helmut Kohl. Der hat es sogar auf das Cover einer Goldenen Zitronen-Veröffentlichung geschafft. Quasi aufgerückt in eine Liga mit Lenin und Jorge Haider. Ob die drei sich das je erträumt haben? Ob Thomas Anders und die Bürger von Hoyerswerder sich jetzt einmal mehr in ihren Grxbxrn umdrehen?

Vergessen ist, an den sich niemand mehr erinnert und so lange es solche Lieder gibt, ... naja. Helmut Kohl und so.



PS: Helmut Kohl

Dienstag, 11. September 2012

Fickt Euch, Jupiter Jones! Fickt Euch Einfach!

19:48:21: aber findus hatten doch eine Split mit Frau Potz
19:48:37: mir sooo lachs
19:48:41: ich kann das nicht ertragen
19:49:12: diese "herr lehrer, ich bin ein ganz schlauer" oberstufen deutschleistungskurs -lyrik
19:49:18: da brech ich echt ins essen
19:49:30: feuer in paris am arsch
19:50:09: Du hast wohl recht, nur zu gerne würde ich meinen Blog mit deinen Worten schmücken
19:50:23: tu es.
19:50:47: ich musste auf 'ner autofahrt mal 'ne stunde findus hören
19:50:56: haben die so viele lieder?
19:51:01: danach hatte ich meinen kaffee aber auch auf ey
19:51:03: scheinbar
19:51:11: klang eh alles so gleich
19:51:15: nicht unterscheidbar
19:51:24: das ist bestimmt irgend so ein stilmittel
19:51:37: einzig das lispeln vom sänger fand ich für 20 sekunden ganz charmant
19:51:50: aber das macht den kohl dann auch nicht mehr fett
19:52:19: :D
19:52:21: haben ein album
19:52:25: grad geguckt
19:52:54: ich meine, ich bin ja auch eher so rachhütig sozialisiert, vielleicht bin ich deswegen auch engstirnig
19:53:04: zu recht
19:53:10: wenn auch nicht so engstirnig bin, das ich nix anderes mit deutschen texten gelten lasse
19:54:01: "es ist sommer, du bist winter, ein feuer in paris, die welt verbrennt und wir sind heller, ein feuer in paris" und das alles auf so nem kraftklub-audiolith-brauchtkeinmensch-sound
19:54:15: klingt fast wie silbermond
19:54:21: diese silbermondisierung der kultur
19:54:36: ich glaub, diese welle an deutsch-lk-bands haben wir auch turbostaat und captain planet zu verdanken
19:54:50: neues CP album demnächst übrigens
19:54:59: ja, da freu ich mich auch drauf
19:54:59: jaaa aber Rachut haben wir wohl diese beiden bands zu verdanken oder?
19:55:03: ebent
19:55:28: also, von rachut abgucken oder sich inspirieren oder was weiss ich lassen macht ja nicht direkt ne töfte band
19:55:32: aber es KANN klappen
19:56:05: aber diese ganze vierkanttretlager mikrokosmos nachgeburt
19:56:10: mann mann mann
19:56:13: hab die beiden bands jetzt erstmal entsprechend bei last.fm getaggt :D
19:56:47: ich hab neulich schon echt durchfall gekriegt, als ich irgendwo was von "neue deutsche poeten" gelesen hab
19:56:49: HALLO!!!!
19:57:03: ahhhhhhhhhhhhhhhhhhh
19:57:23: ja
19:57:24: zurecht!
19:57:27: schrei du nur!
19:58:17: mach ich
19:58:35: und dann stehste da mit ein paar anderen besoffenen hampelhoschis, von denen auch wieder die hälfte nen stock im arsch hat, da stehste dann vorne bei oiro und keiner geht da irgendwie mit oder was, und man fragt sich was da passiert ist
20:00:20: die schreien dann so welthits wie "gabi" in einen zwar gut gefüllten raum, aber du hast das gefühl, das kommt nicht an, das verpufft einfach ohne irgendwo mal was zu machen oder hängezubleiben. und dann will dir eine die ansonsten nur silbermond hört, was von "neue band hier, turbostaat, schon mitbekommen?" erzählen
20:00:27: das ist doch keine welt in der ich leben will
20:01:48: ich trau mich schon gar nicht mehr, neuere deutsche bands anzuhören
20:02:53: und so feine perlen wie raketenhund!
20:02:57: die kennt keiner
20:02:59: keiner!
20:03:13: das kann ich alles so unterschreiben
20:03:40: also äh honigbomber oder karmacopter kann ich an dieser stelle empfehlen
20:03:42: und dann erstmal schön videos machen, bevor man ein paar platten verkauft
20:03:45: http://www.youtube.com/watch?v=mxX7utaSK4U&feature=related
20:03:53: da weiss man doch in welche richtung das geht!
20:04:08: fickt euch, jupiter jones. fickt euch einfach.
20:04:18: aus der richtung kommt das elend auch
20:04:42: ich hab gar nicht so viele hände wie ich laserpistolen bedienen möchte!
20:05:19: diese findus knallchargen haben schon diverse videos raus
20:05:29: und ich hab vorher NIE was von denen gehört
20:05:34: wo kommen die denn auf einmal alle her
20:05:36: `?
20:05:39: seuche
20:05:45: dawn of the abijahrgang
20:05:52: oh yes
20:05:55: du bist gut in fahrt
20:06:13: hier
20:06:17: "Turbostaat, Adolar, Findus und Captain Risiko.... ich liebe die neue Generation? des Punks>"
20:06:25: DAS STEHT UNTER NEM FINDUS VIDEO

20:06:27: PUNK!!!!!!
20:06:28: ahh
20:06:33: die wissens einfach nicht besser
20:07:00: ich weiss ja selber nicht
20:07:15: vielleicht bin ich einfach voller hass, der sich anders nicht kanalisieren lässt
20:08:22: generell hat das instrumentale was von Muff Potters letzten Album...

also: Ziemlich Geil!
20:08:32: WO WAR DENN DIE LETZTE MUFF POTTER GEIL????????
20:08:48: da war ich wohl grad aufm klo!
20:10:08: die haben doch einfach alle bohnen in den ohren
20:12:07: wahrscheinlich hast du recht ... aber ich bin mir nicht sicher, ob es mir so lieb wäre wenn die alle "meine"(TM) bands hören würden
20:12:15: hahahaaha
20:12:20: ach
20:12:58: um sich mal wieder so schön bis zum rand abzufüllen mit "schnauze voll" braucht man nur aufn turbostaat konzert gehen. also, publikumsmäßig
20:13:00: dennoch
20:13:30: ich möchte das bands wie oiro mehr und besserereres und dankbarereres publikum haben
20:13:31: !
20:13:32: so
20:13:37: fertig mit hassen erstmal
20:14:00: aber da wollense alle hin
20:14:10: zu den dicken gagen und dem ekligen publikum
20:14:57: joa
20:15:03: das scheint deren himmelreich
20:15:17: Zu recht ließe sich behaupten, wir wären alle nicht fähig uns auszudrücken, im Angesicht dieser Sprachgewalt. Ich möchte das auch nicht weiter auf einen Sockel stellen.
20:15:19: hahahaha
20:15:28: ist das ironie die ich nicht übersetzen kann?
20:15:29: true story
20:15:31: nee
20:15:46: ich packe manches in ironie um damit meine ernsthaftigkeit auszudrücken
20:15:52: ist bestimmt auch ein stilmittel, hab ich vergessen

Montag, 10. September 2012

Epische Quotes der Miss Love (5)

aber frau potz* ist quasi für mich das letzte fettauge auf einer faden, unterwürzten hühnerbrühe

Zu recht ließe sich behaupten, wir wären alle nicht fähig uns auszudrücken, im Angesicht dieser Sprachgewalt. Ich möchte das auch nicht weiter auf einen Sockel stellen.
und auf das eine fettauge kommts halt auch nicht an, wenn die suppe nicht mehr schmeckt

Hier könnte auch noch etwas stehen.
schlimmstes phänomen für mich derzeit so deutschlehrerkinderbands wie FINDUS*

Das könnte den ganzen Abend so weiter gehen.
ich kann das nicht ertragen, diese "herr lehrer, ich bin ein ganz schlauer" oberstufen deutschleistungskurs-lyrik

Danke

____
(*) Beispielbandname zur Dekoration der restlichen Worte wie die Fake-Bücher und -Fernseher in den Regalen deines Lieblingsmöbelhaus

Dienstag, 4. September 2012

Brauchen ohne zu

Wer gedacht hat, Grammatik-Nazis sind ausgestorben, hat sich möglicherweise getäuscht. Dafür hat es aber die Grammatikfähige Werbeindustrie dahingerafft. Könnte man meinen, muss man sich solche Plakate ansehen. Und man sollte gewarnt werden, sie nicht auch noch zu lesen. Aber vielleicht ist das ja auch der Gag. Und ich habe ihn nicht verstanden. Wie damals bei Motormuschi.

Man braucht es sich nicht unbedingt zu merken, aber wer brauchen ohne zu gebraucht, brauchen brauchen gar nicht erst zu gebrauchen. Und gar nicht schreibt man gar nicht zusammen.

Sonntag, 2. September 2012

Samstag, 14. Juli 2012

Danse in Shackles / Sewn By Malaise

Man finde die sieben Unterschiede:
Man in Shackles / Sewn Shut Split 7"
Danse Macabre / Killed By Malaise Split 7"
Designtechnisch sind die beiden Coverentwürfe hammermäßig gelungen bzw. messerscharf bzw. überspitze.

Freitag, 6. Juli 2012

Therapiesendungen zur Ophiophobie

Wie total legit das scheint.

Donnerstag, 5. Juli 2012

Kleiner Zeiteinheitenführer

Stunden werden nicht mehr gezählt – Gewicht hat nur noch die Sekunde
Ein Tag in der Vergangenheit, Ein Tag in der Zukunft
Eine Minute in der Gegenwart

Dienstag, 3. Juli 2012

Wenn zurück in keine Zukunft, wir kaputt

Vor ein paar Tagen war es soweit.


Wer den Film „Zurück in die Zukunft“ gesehen hat, kennt die obige Anzeige. Klar, der Film ist Kult, wie der Spruch „Keine Zukunft“ in jedem dritten Punklied in den 80er. Offensichtlich fand die Zukunft dann doch statt („das war nicht immer so geplant“), und manche Bands übernahmen Zitate aus dem Film in ihre Songs.

The Rosettes – Ready To Burnout (vom Album „Enchantment under the sea“)

Goetz George – Geh in dein rosarotes Grab (vom Album „Zurück zur Basis“)

Sonntag, 1. Juli 2012

Entweder diese Tapeten oder Ausverkauf

Der Vorwurf des Ausverkaufs, der Silbermondisierung ist natürlich ganzheitlich zu verstehen, bzw. am besten zu überlesen. Weil es darum nicht gehen soll. Viel kreativer und unabhängiger ist es seine Platten in überzählige Tapete (zwei meter zwei mark) einzuwickeln und unter die Leute zu bringen.

Das machen nämlich/zwar nicht alle so. Aber die, die es machen, sehen dabei besonders gut aus. Als erste Band im Bunde haben wir Inward mit ihrer 7" „Blind“. Mein Exemplar sieht folgendermaßen aus:


Aber das Exemplar bei discogs.com ist auch schmuck anzusehen. Allerfeinste Raufasertapete abstrakt mit Farbe verziert, dazu das Bandlogo per Schablone auf das Cover übertragen. Tatsächlich jedes Cover ein Unikat. Bei einer Auflage von 1000 Exemplaren ist das eine herausfordernde Aufgabe, mehr noch als jedes Stück mit einer Nummer zu versehen. Vielleicht ergeben ja auch alle Exemplare aneinander gereiht zu einem Gesamtkunstwerk oder enthüllen eine geheime Botschaft. Aber wer weiß das schon so genau?

Auch die Kellerasseln überzeugen seit jeher durch ihre Musik, aber auch durch ihre kreative Tonträgerverpackungen. Erinnert sei nur an die Toilettenpapierdekoration ihrer Punk Not Rock 7". Die unbenannte 7" von 2000 wickelten sie in Tapete ein und klebten auf das Cover ein Foto. Hier müssen weitere Untersuchungen noch zeigen, ob es immer das gleiche Foto ist. Aber diese Fotopraxis erinnert auch an Verbrannte Erde mit ihrem Langspieler „Fotoalbum“, dem auf der Rückseite auch verschiedene Bandfotos aufgeklebt waren. Die Tapete der Kellerasseln ist etwas, das man heute leider nicht mehr in den Baumärkten finden kann. Die Mehrheit würde das Muster sicherlich nicht als modern empfinden. Wieso auch? Wer kauft es dann?


Die famosen Klotzs aus Siegen, mittlerweile nur noch als Duo unterwegs, haben ihre 98er 7" „Angang“ ebenso in Tapete eingehüllt. Mein Exemplar zeigt ein beruhigend-blasses Muster, bei discogs.com hingegen ein wahre Blütenpracht. Ein bemerkenswertes Detail, die Plastikhüllen, in denen sich das Vinyl verbirgt, wurde mit einem (unbenutzten) Wattestäbchen „versiegelt“.

Der Trend sollte dann perspektivisch zu Teppichresten gehen. Bei den großen und kleinen Baumärkten („100% auf Tiernahrung – endlich kein Hunger mehr in der Welt“) finden sich viele Reste, die jedes Vinyl-Release einzigartig machen. Aber halt, da waren die Klotzsens ja schon schneller. Mit Kunstrasen gegen Plastikpunks.

Sonntag, 10. Juni 2012

f(x) = 1 / x * 10

Mit Asymptote kann man auch schön und schnell Funktionen plotten. Zum Beispiel obige Funktion:
Der Code zur Erzeugung sieht dann so aus:
set terminal svg size 800 800 fname "Tahoma" fsize 36 enhanced
set output "hyperbola_one_over_x.svg"

set samples 1000

set key box
set grid lw 4
set xtics 2
set ytics 2
set xzeroaxis lw 4
set yzeroaxis lw 4
set border

set xrange [-5:5]
set yrange [-5:5]

plot 1/x*10 lw 2
In der letzten Zeile lässt sich die entsprechende Funktion eintragen. Heraus fällt nach dem Kompilieren eine SVG-Datei.

Dienstag, 29. Mai 2012

Epische Quotes der Miss Love (4)

> aber vorher muss ich meinen lovebalken auffüllen, der schwappt schon ins rote
> also, wenn ich ein videospiel wäre