Freitag, 20. Mai 2011

Wie man eine Schallplatte raubkopiert ...

Ja, oder so ähnlich. Nicht einfach digitalisieren, oder auf Tape überspielen, sondern relativ nah an der physischen Platte bleiben. Das beschreibt auf Englisch der Blog Synthgear.com. Scheint wohl ursprünglich von Zeit.de zu stammen. Wie auch immer D.I.Y. auf einer ganz neuen Art&Weise. Wenn man dann irgendwann noch seine eigenen Schallplatten im Wohnzimmer pressen könnte. Kleinstauflagen ahoj.

PS: „HOME VINYL COPYING IS KILLING THE MUSIC INDUSTRY!!“ haha

Mittwoch, 18. Mai 2011

Eichhörnchen im Erdnussfieber

Zuerst war da diese Gruppe:
In meinem Kopf ist es total lustig!!! ...komm auch rein!
Und wie das bei solchen populären Gruppen mit fast 100.000 Mitgliedern ist, bildeten sich schnell Anti-Gruppen:
In deinem Kopf ist es total lustig? War wieder Gras in der Wendy?
Wobei hier der Anti-Haltung zu Gute gehalten werden muss, dass sie auch gleich noch ein anderes Gruppenphänomen aufnimmt:
Oh, war wieder Schminke in der Wendy?
Um jetzt aber doch eine wirklich pure Anti-Gruppe zur erst genannten aufzuführen:
In meinem Kopf ist es total scheiße!!! ...bleib bloß draußen!
Kann man machen. Ist nicht zweideutig. Es ist also für jeden etwas dabei. Und zum Schluss bemühen wir noch die Regel 34. Dazu gibt es schließlich keine Ausnahmen. Diese Regel macht auch nicht vor Chuck Norris halt, aber das ist ein anderes Thema. Also:
In meinem Mastdarm ist es total lustig!!! ...komm auch rein!

Samstag, 14. Mai 2011

Idiotische Spießer

Die Duesenjaeger sangen:

„Wenn ein Spießer ein Mensch ist, der andere Menschen um sich herum, die anders sind als er nicht ertragen kann, was bin dann ich?“ (Auch nicht anders)

Und Tchi sangen:

„Wenn ich der Idiot bin, was ist dann der Rest? Bestimmt nicht der Idiot.“ (Herzblut)

Und beides ergibt nebeneinander gestellt Sinn und eine gewisse Parallelität. Ich gegen den Rest. Der mich als anders ansieht. Oder sind die anderen anders. Was ist anders und was ist normal. Was richtig und was falsch. Was war noch gleich die Frage?

Wenn ihr alle denkt, ihr seid anders: Überraschung, ihr seid „auch nicht anders“. Und euer „Herzblut“ ist auch nur kalter Kaffee von gestern. Altes Blut in neuen Venen, haha.

Vielleicht geben sich Tchi auch nochmal einen Ruck und machen es wie die Duesenjaeger, und spielen ein paar Konzerte.

Mittwoch, 11. Mai 2011

Plötzlich ergibt alles Sinn aka Triumph der Wut


Schmeißt das Einser Abitur 1980 aus dem Fenster, wir brauchen Platz zum Bullen auf die Fresse haun. Und nicht nur der halbzerdellte Käfer erinnert mich an Junges Gitarre. Was soll denn das?

DER SPIEGEL 19/2011 berichtet über den Regisseur Pepe Danquart, dem Macher eines Dokumentarfilmes über Joschka Fischer. Aber wen interessiert das schon, wenn im Foto zum „Straßenkämpfer“ Fischer den Betrachter vier Zeichen anblitzen. 1979 entstanden, gab es die bisher in diesem Post noch nicht genannte Band aber zum Zeitpunkt der Fotografien noch nicht. Und Pelzfachgeschäfte, auch Kürschnereien genannt, sind heutzutage dafür Mangelware geworden. Richtig so.

Aber es bleibt die Frage, ...

Sonntag, 8. Mai 2011

DER SPIEGEL sagt, wie es ist.


Auf Seite 99 vom DER SPIEGEL 18/2011 wird über Stihl Raubkopien, „in Südchina hergestellt“, geschrieben, und schon auf der nächsten Seite erwartet den Leser eine halbseitige, vermutlich genuine Anzeige der deutschen Kommanditgesellschaft. Zufall!?

Mittwoch, 4. Mai 2011

Das sieht nach Update aus

http://jedermenschistzuviel.stabo.org

Keine große Sache, aber es gab wohl ein Update. Verrückte Sache, kaum macht man’s richtig, geht’s. Und das schnell. Ich selbst hätte am wenigsten davon mitbekommen, hätte man mir nicht Bescheid gesagt. Und was hast du gesagt, als man dich fragte, was du vom Leben willst? Ein paar Kaugummis und ab und an über den Kopf gestreichelt werden. Im Detail handelt es sich um folgende Bands:
  • rha., mit ihrer ersten Platte
  • Zwei Tage: Ohne Schnupftabak, mit ihrer großartigen „In Anbetracht der Dinge“ – auch hier lautet mein Rat, kaufen schadet nicht!
  • Cave Canem
  • Die Strafe, endlich mit ihrem Album „Schwarz“
  • Karmacopter, mit ihrem Erstlingswerk .. warum tragen so viele Erstlingswerke keinen Titel
  • Lost World, alles was ich finden konnte, abgetippt, auch die italienischen Texte, haha
  • Yacøpsæ, Metalümlaut ad absurdum, mit ihrem Longplayer (haha) „Tanz, Grosny, Tanz“
  • Kommando Sonne-Nmilch, mit „Pfingsten“, das zwischen Gesang und Gedrucktem doch viel Spielraum hatte
  • Japanische Kampfhörspiele, mit ihrer 10" „Luxusvernichtung“, die vierundfünfzig vertonten Kurzgedichte drücken schön die Statistik
Dazu noch ein bis zwei Texte von: Acheborn, Cucumba Poo, June Paik und Titan.

Bis in ca. zwei Jahren, wenn es wieder heißt: Das sieht nach Update aus, haha, falls sich bis dahin dieses so genannte Internet mit seinen so genannten Homepages hoffentlich etwas mehr durchgesetzt hat.

Montag, 2. Mai 2011

Das Comeback des Tempomats


Aufstand des rasenden Stillstands.
Anstand wird nur als Abstand begriffen.
Aufstehen, um sich Schlafen zu legen.

Sonntag, 1. Mai 2011

11²

Heraus zum 1. Mai
Oder Cocooning in Design
Wie geht es dir? Wie lebst du hier?
Was tust du dagegen? Warum nicht?

Und wenn wir draussen sind, dann ist Weltrevolution. Aber, pssst, das soll niemand wissen, weitersagen verboten. Nmnd ht mhr ws z sgn, ll tnzn z ödr Msk, nd d Rvltn ktzt hrn Kndrn ml wdr mttn ns Gscht. Und ein Anruf kostet 15 Pfennig.

Samstag, 30. April 2011

Braunschweig is always and everywhere

Die Frage ist nur, ob das gut ist. Oder ist das nicht auch nur die übliche Redundanz? Vielleicht heißt ja der Geschäftsführer auch noch Herr von und zu Braunschweig und der Hausmeister ist natürlich selbstredend in Braunschweig geboren. Der Aufsichtsratsvorsitzende promovierte, kaum verwunderlich, über die Stadtgeschichte Braunschweig im Mittelalter, klar, an der Ostfalia in Braunschweig.

Da bleibt mir zum Schluss nur zu sagen, braunes Pack schweig, Antifa heißt Widerstand ist manchmal nicht unbedingt zwecklos. Haha.

Freitag, 29. April 2011

Flachgelegt gehöre ich zum Altpapier

Irgendwo gibt es einen Ort, an dem jeder zu Hause ist. Home is where the House is. Und sei es eine Brücke, alle mal noch besser als Prenzlauer Berg oder wie das heißt.

Flachgelegt gehöre ich zum Altpapier

Der Homo Germanicus Psychopathicus. Benz in der Tiefgarage, aber an Homöopathie glauben, haha. Srslywtf!? Mit gelben Bulldozern in die Bar Fünfundzwanzig, aber wo bleibt die Vernunft? GTFO. Stukas über'm Friedrichshain! ## g4m3 0v3r ##

Montag, 18. April 2011

If I could read your mind ...

Für mehr Grindcore Captchas. Eindeutig. Für mehr Fetus Eaters und weniger Manowar. Eineindeutig.

Fetus Eaters Fuck the bible read Bukowski

Fuck the bible—read Bukowski.

PS: C'Mon, nobody really likes Manowar
PSS: I guess we were wrong, people really do like Manowar (those guys are fags)

Sonntag, 17. April 2011

Up up and away – Bang you're dead

Wer hat Angst vor ... Luftballoons?


Samstag, 16. April 2011

Sex Gewürz von Schuhbeck

Haha, mit dem Titel dieses Eintrages werde ich bestimmt schon tausende Aufrufe bekommen. Aber mal ehrlich, wofür Sex Gewürz? Spice up your sex life!? Falsch, es findet nur Verwendung für Reis, Nudeln, Kartoffeln, Gemüse, Hülsenfrüchte (!), zum Verfeinern von Saucen, Suppen und Eintopfgerichten. Nichts mit Fleischeslust. Pustekuchen. Naja, wem die EUR098,60 pro Kilogramm zu teuer sind, kann ja dank der Zutatenliste selbst zum Sex-Gewürz-Mischer (Arbeitstitel: „Ich misch’ Gewürz, für ein besseres Verhältnis der Weltbevölkerung“) werden.


Zutatenliste noch mal kurz transkribiert: Kurkuma, Paprika edelsüß, Zimt, Knoblauch, Kardamom, Chillies, Ingwer, Koriander, Rosenblüten, Vanille. Besonders die vierte Zutat Knoblauch lässt vermuten, dass beide, oder besser alle, potentiellen Geschlechtsverkehrteilnehmer mit dem Gewürz ihr Essen düngen. Haha.

Freitag, 15. April 2011

FFFFFFUUUUUUUUUUUUUUkushima

Die Kaoss Kids sangen schon lange davor, „Deine Freundin aus Fukushima ist ein radioaktiver Humanoid, sie schläft in einem Kokon aus Blei.“, und hatten damit irgendwie nicht unrecht. Auch OHL kennen sich hinlänglich mit dem Thema aus. In ihrem Lied heißt es mindestens ebenso prophetisch: „Atomares Kernkraftwerk. Ich töte alles auf der Welt und was überlebt, wird von Strahlen gequält. Ihr dachtet ich bin harmlos, aber da habt ihr euch getäuscht, denn wo ich bin ist alles verseucht.“ Und dass Tschernobyl überall ist, wussten nicht nur AufBruch.

Samstag, 9. April 2011

Da raschelt was im Busch

Werte Kunden! Bitte beachten Sie, dass Körper- u. Intimrasuren in den Sanitätsbereichen untersagt sind.

Gut zu wissen. Aber wo dann?

PS: Immerhin kein Comic Sans...

Donnerstag, 7. April 2011

Flight 13 Labelinfo

Damals, als man noch mit 150% HC an Bord der Flugzeuge steigen konnte. Und die Piloten ganz verzückt waren.


Heute bleibt man ja schon mit dem Nietenhalsband am Sicherheitscheck hängen.

Dienstag, 5. April 2011

Was wollt ihr dann?

Pressefreiheit? Neeeeeeeeeeeeeeee.

Haribo macht Maoisten froh, und Stalinisten ebenso.

Maoam? Yeaaaaaaaaaaaah.

PS: Ja, ich weiß, darüber macht man keine Witze.

Montag, 4. April 2011

Ich bin Punkrocker ...

... und werfe mit Mülltonnen ... und lasse mir den Iro im real,– pflegen. Mülltonnen werfen ist so 90er.

Ich bin Punkrocker und werfe mit Mülltonnen

[Kontext]

Gezeit-O-Mat

April, April, ... hier gibt es nichts zum Gezeit-O-Mat. Warum kommt ihr damit auch alle auf meine Seite? Ich lese immer Geiz-O-Mat. Ergibt auch keinen Sinn.

Freitag, 1. April 2011

Faktor 7 feat. Manfred Lehmann – Sonnenschutz

Wenn ich euch einen Rat für die Zukunft geben könnte, Sonnenschutz würde es sein.

Die Langzeitvorteile von Sonnenschutz wurden von Wissenschaftlern bewiesen.

Wobei aber der Rest meines Rates keine Basis hat, die zuverlässiger ist als meine eigene ständig wechselnde Erfahrung. Ich werde euch diesen Rat jetzt erteilen.

Genießt die Kraft und die Schönheit eurer Jugend, aber macht euch nichts daraus, ihr werdet Kraft und Schönheit nicht verstehen, bis sie versagen.

Aber vertraut mir, in 20 Jahren wenn ihr auf Fotos von euch schaut und dann zurückblickt,

könnt ihr jetzt noch nicht begreifen, wie viele Möglichkeiten vor euch liegen und wie fantastisch ihr wirklich aussaht.

Ihr seid nicht so dick wie ihr es euch vorstellt.

Macht euch keine Sorgen über die Zukunft, oder sorgt euch, dass das Wissen um die Sorge so effektiv ist, wie der Versuch Kaugummi kauend eine Algebra Gleichung zu lösen.

Die wirklichen Ärgernisse in deinem Leben führen dazu, Dinge zu sehen, die niemals deinen besorgten Verstand durchkreuzt haben.

Es sind die Dinge, die dich um 16 Uhr an einem langweiligen Dienstag ablenken.

Mach’ jeden Tag eine Sache die erschreckend ist – singe.

Zerstöre nicht die Herzen anderer, erdulde keine Menschen die deines zerstören.

Erblühe.

Verschwende deine Zeit nicht mit Eifersucht, manchmal bist du vorn manchmal hinten dran.

Das Rennen ist lang, am Ende ist es nur eins mit dir selbst.

Erinnere dich an die Komplimente die du erhalten hast und vergiss die Beleidigungen, wenn du erfolgreich darin bist, sag mir wie.

Behalte deine alten Liebesbriefe.

Wirf deine alten Bankauszüge weg.

Streck dich.

Fühle dich nicht schuldig, wenn du nichts mit deinem Leben anzufangen weißt.

Die meisten interessanten Menschen, die ich kenne, wussten mit 22 Jahren nicht, was sie mit ihrem Leben anfangen sollten.

Einige der interessantesten 40 Jährigen die ich kenne, wissen es immer noch nicht.

Nimm eine Menge Kalzium ein.

Sei nett zu deinen Kindern, du vermisst sie wenn sie fort sind.

Vielleicht heiratest du, vielleicht nicht.

Vielleicht bekommst du Kinder, vielleicht nicht.

Vielleicht bist du mit 40 geschieden.

Vielleicht tanzt du den „Funky Chicken“ an deinem 75sten Hochzeitstag.

Was immer du tust: Beglückwünsche dich nicht zu sehr, oder: Blas’ dich nicht so auf.

Deine Auswahl hat nur halbe Chancen, so wie auch die von jedem anderen.

Genieße deinen Körper, gebrauche ihn in jeder Form.

Habe keine Angst davor, oder was andere Menschen darüber denken.

Es ist das großartigste Instrument, das du jemals besitzt.

Tanze – selbst wenn du keinen Ort hast es zu tun, außer deinem eigenen Wohnzimmer.

Lies die Anleitungen, auch wenn du ihnen nicht folgst.

Lies keine Schönheitsmagazine, sie bringen dich dazu, dass du dich hässlich fühlst.

Lerne deine Eltern kennen, du weißt nie, wann sie für immer fort gegangen sein werden.

Sei nett zu deiner Verwandtschaft, sie sind das beste Verbindungsglied zu deiner Vergangenheit, und die Menschen die wahrscheinlich in der Zukunft zu dir stehen werden.

Verstehe, dass Freunde kommen und gehen, aber zu einigen wenigen wertvollen solltest du stehen.

Arbeite hart, um die Schluchten in Geographie und Lifestyle zu überbrücken, denn je älter du wirst, desto häufiger triffst du Menschen, die du kanntest als du jung warst.

Lebe einmal in New York City, aber verlass’ die Stadt, bevor sie dich zu hart macht.

Lebe einmal in Nordkalifornien aber verlasse den Ort bevor er dich zu weich macht.

Reise.

Akzeptiere bestimmte vertraute Wahrheiten, Preise werden steigen, Politiker werden scheitern.

Du wirst auch alt werden und währenddessen wirst du fantasieren, dass du jung warst, die Preise verträglich, die Politiker edel und dass Kinder ihre Eltern achteten.

Achte deine Eltern.

Erwarte nicht, dass irgendjemand dich unterstützt.

Vielleicht hast du eine Geldanlage, vielleicht wirst du einen reichen Gatten haben, aber du wirst niemals wissen, wann eines von beiden für immer verschwindet.

Hantiere nicht zuviel mit deinen Haaren herum, oder du siehst mit 40 aus wie – 85.

Sei vorsichtig wessen Rat du kaufst, aber sei geduldig mit denen, die ihn liefern.

Rat geben ist eine Form von Nostalgie.

Ratschläge zu erteilen ist ein Weg, die Vergangenheit zur Verfügung zu stellen, sie wegzuwischen, hässliche Teile zu übermalen, und sie wieder zu verwerten für mehr als sie wert sind.

Aber vertraut mir mit dem Sonnenschutz.



PS: Leute, wer das Lied als MP3 haben will, der ziehe es sich per YouTube und JDownloader ... Bei RapidShare gibt's das wohl noch nicht.