Sonntag, 12. Juli 2009

Kreuze am Wegesrand

Tagesschau.de hat vor ein paar Tagen berichtet, dass es 2008 so wenig Verkehrstote wie noch nie gab. Dazu kurz ein paar Zahlen: 4.477 Personen starben im Straßenverkehr, das sind 9,5% weniger als ein Jahr zuvor und 2008 hat damit den niedrigsten Stand seit 1950. Das heißt, das Niveau der Verkehrstoten ist wieder bei dem von vor knapp 60 Jahren angekommen, bei gleichzeitiger Verhundertfünfzigfachung des Motorisierungsgrades (= Kraftfahrzeuge pro 1000 Einwohner, siehe Statistik beim ADAC).

Soweit der Blick ins letzte Jahr. Der Spiegel 27/09 hingegen schaut auf das Jahr 2009 und prognostiziert wieder einen deutlichen Anstieg der Verkehrstoten. Bedingt durch die Krise. Kurz gefasst verhält es sich so, dass die Bundesregierung natürlich der Krise entgegenwirken muss. Also kräftig Fördergelder in den Ausbau der Infrastruktur drücken. Das schafft irgendwie Arbeitsplätze oder so. Allein die A1 könnte den Namen längste Baustelle Deutschlands verdienen. Aber eine Baustelle auf der Autobahn heißt auch immer verengte Fahrbahn und das fördert in hohem Maße die Unfallgefahr.

Also wird der Rekord von 1970 mit seinen 21.300 Verkehrstoten dieses Jahr überboten? Immer schön spor†lich fahren.

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