Donnerstag, 15. Januar 2009

„Esst einen Tag in der Woche kein Fleisch!“

Im „Spiegel“ vom 05. Januar 2009 empfiehlt der Chef des Uno-Weltklimarats Rajendra Pachauri „einen Tag in der Woche auf Fleischessen“ zu verzichten, um etwas gegen den Klimawandel zu tun. Genauer sagt er, dass die Halbierung des eigenen Fleischkonsums so viel CO2 einspart wie die Halbierung der Nutzung des eigenen Autos. Noch ein Beispiel: Die Aufzucht von Rindern und Schweinen benötigt verhältnismäßig viel pflanzliches Futter, die natürlich mit Dünger produziert werden müssen, der wiederum energieintensiv hergestellt wird. Rinder stoßen zusätzlich als Wiederkäuer klimaschädliches Methan aus. Und zum Schluss noch ein krasses Verhältnis: 54 Kalorien pflanzliches Eiweiß werden verbraucht, um eine Kalorie Fleischeiweiß zu produzieren. Soweit die Ausführungen des indischen Ingenieurs.

Ich für meinen Teil habe am heutigen Donnerstag kein Fleisch verzehrt. Frühstück: Müsli, Mittagessen: Hirtenkäse anstatt Schweinesteak, Abendessen: Weichkäse aufs Brot an Stelle von fingerdicken Scheiben Wurst.

„Esst einen Tag in der Woche kein Fleisch!“ (Rajendra Pachauri)

Kommentare:

  1. Das ganze CO2 zeug is ne riesige Klimalüge...

    Pflanzen BRAUCHEN CO2 zum leben... würde der mensch einen nennenswerten einfluss auf den co2 haushalt der erde haben (welcher imho nur bei 1% liegt) und das co2 weiter senken, wäre die größere konsequenz das irgendwann viele pflanzen eingehen...

    erinnern sie sich noch an FCKW und Ozonloch? davon redet heute keine sau mehr... ganz einfach weils genau so eine Lüge war, wer die ganze scheise hinterfragt hat, hätte mitbekommen das die patente von fckw ausgelaufen wären und somit der markt mit billigen produkten überschwemmt, ziemlich unkapitalistisch...

    nunja, noch ist zeit aufzuwachen ;)
    das wenigste auf der welt ist so, wie es die massenmedien zeigen =(

    grüße

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  2. CO2-Lüge hin, CO2-Lüge her, die Verschwörungstheorien waren auch schon mal intelligenter. Genausowenig wie man "den Massenmedien" glauben sollte, sollte man auch jene hinterfragen, die ständig predigen, es gäbe keinen Klimawandel, der 11. September war von der US-Regierung getürkt, es gäbe eine geheime Weltregierung und Dieter Bohlen käme vom Mars.

    Einen Tag in der Woche kein Fleisch zu essen scheint mir sinnvoller. Noch sinnvoller scheinen mir zwei bis drei, oder gar vier oder fünf Tage. Hab's leider noch nicht bis zum Vegetarier gebracht, obwohl wir das eigentlich längst alle sein sollten. In jedem Fall eine gute Entscheidung!

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  3. Danke Torsten, das wollte ich auch irgendwie formulieren, aber du bist mir ja zum Glück zuvor gekommen ;)

    Der Herr Pachauri meinte auch, dass er gehört hat, dass es schwierig sein soll auf Fleisch zu verzichten, zumindest für uns Europäer. Er selbst ist Vegetarier.

    Wir können heute drei Mal oder noch öfter täglich Fleisch essen. Vor nicht zu langer Zeit war das noch dem Sonntag vorbehalten ...

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