Freitag, 26. Februar 2010

Teil einer Punkband sein



Schön, danke Guru. Keine Ahnung von wann das Video ist. Aber ist W.W. eigentlich noch in der CDU? Ich hasse auch Webseiten.

Montag, 22. Februar 2010

Glühbirnen wechseln

Was ist die Uni? Die Uni ist ein hässliches Gebäude mit noch hässlicheren Räumen voll Studenten, die sich freuen. Studenten freuen sich immer, denn sie lieben das Studieren und sie leben in WGs, wo sie im Plenum diskutieren. Aber nur wenn sie nicht gerade für Klausuren büffeln oder bei StudiVZ.net eine neue Gruppe gründen. Uni ist anders als Schule, weil nur Streber übrig sind, die nur Lesen glücklich stimmt und sie leben vor sich hin. Sie ernähren sich nur von Zigaretten und Kaffee. Auf ihren Partys tanzen sie zu Electro und Ragga. Sie sind politsch interessiert und engagieren sich im Asta und sie fahren alle furchtbar gerne Fahrrad. Sie tragen Second Hand Trainingsjacken und haben alle Dreadlocks. Bei Vorlesungen schreiben sie mit auf ihren Laptops und hören immer zu, obwohl sie gar nichts verstehen. 1933 wären sie alle Nazis gewesen.

Was ist die Uni? Die Uni ist nichts!
Fick die Uni!
Was bringt die Uni? Die Uni bringt nichts!
Fick die Uni!

Was ist die Uni? Die Uni ist ein Sammelbecken für eine Bande pseudo-elitärer Straßenpenner. Und sie gehen immer auf diese schlechte Unipartys und machen auf fokussiert und verkacken hundert Jahre. Und sie halten sich für klug, denn sie lasen mal ein Buch und hatten in Deutsch eine 1 in der Schule. In der Küche hängt ein Poster von Pulp Fiction. Ihre Büde riecht nach tot, doch sie sortieren ihre Stifte. Und markieren immer alles in den Bücher, die sie lesen. Und noch lieber als Tomte hören sie sich selber reden. Und sie kaufen sich Kaffee von unabhängigen Händlern, aber fressen für 2 Euro jede Scheiße in der Mensa. Und sie träumen von der Revolution, während der Arbeit an der nächsten PowerPoint-Präsentation. Und sie rennen durch die Uni für ein paar sinnlose Scheine. Und stinken wie scheiße, Studenten sind Schweine.

Was ist die Uni? Der Inbegriff einer widerlich stinkenden Inzestfabrik. Denn Kommilitonen ficken Kommilitonen und heraus kommen Kommilitonen. Und von vorn. Ein ewiger Zyklus, ein ekliger Fötus. Später ganz wie die Eltern. Ein Hippie! Ein Öko! Ein Fan von Mandela und Gandhi, doch Panik Panzer ist ihm zu anti. Er demonstriert, wie ein Spast von wegen "Bildung für alle!", wenn er mit sowas kommt, box ich ihm die Brille von der Nase. Er ist immer Brillenträger. Dieser dumme Student. Was muss die Uni? Die Uni muss brennen! Genau wie studentische Szene-Kneipen. Studenten sind Opfer auf Lebenszeit. Student zu sein ist kein gutes Gefühl. Studenten brauchen mehr Studiengebühren!

Was ist die Uni? Die Abkürzung für Universität. Studieren ist für mich noch schlimmer, als zur Bundeswehr zu gehen. Frieden sichern, Leben retten, meinetwegen. Aber Studenten fehlt das Rückgrat. Sie sind Schreibtischtäter. Ihr lebt zusammengerottet in einer billigen Unterkunft. Der Gipfel der Unvernunft. Seht nur wie ihr lebt. Ein Laptop, eine ranzige Matratze, ein Schreibtisch, wie peinlich, wahrscheinlich weint ihr manchmal heimlich. Schreibt Texte über Texte und lest Bücher über Bücher und zu allem Überfluss lest ihr Bücher über Bücher und schreibt Texte über Texte. Wie unkreativ. Merkt ihr nicht, dass außer euch kein Mensch soetwas liest? Aber nein, denn ihr lebt abgeschottet und zurückgezogen. Ihr wißt nichtmal was Arbeit bedeutet, ihr Idioten. Was bringt es bitte, diese weltfremden Bücher zu lesen und zu verstehen. Ihr könnt noch nichtmal Glühbirnen wechseln.

Panik, Koljah & NMZS feat. Danger Dan

Freitag, 19. Februar 2010

Studenten fahren schwarze Molotov-Cocktails auf Lebenszeit


Gesehen auf dem Parkplatz eines Studentenwohnheims. So kann man natürlich alle Spritdiebe abwehren. Der Luftwiderstand wird damit auch nicht gerade geringer. Und, wer weiß welchen aktuellen Überhit ich mit dem Titel dieses Eintrags verballhorne, kriegt ein Fleißbienchen.

Donnerstag, 18. Februar 2010

Dinge mit Gesicht



Kleiderhaken in einer Esprit-Shop-Umkleidekabine. Mehr! Ich kann es regelrecht „Ups“ sagen hören.

Mittwoch, 17. Februar 2010

Luxusvernichtung Texte

Das hier dürfte der längste Eintrag überhaupt sein. Alle Texte von der Platte Luxusvernichtung der Japanischen Kampfhörspiele. Teilweise von einer brasilianischen Lyrics-Seite geklaut, und um die fehlenden ergänzt. Größtenteils wirklich gelungene Textfragmente. Hat jemand schon einen Favoriten von den Stücken? Ich finde ja das Wortspiel Pogoläden/Logopäden toll (:


Das Duale System
du glaubst an
eins und null, schwarz und weiß
gut und böse, richtig - falsch
an das duale System
du machst dir nicht zu viele
sondern gar keine Gedanken
denn das ist sehr bequem

Vorort
Sonntags morgens zum Brötchenholen joggen gehen
Danach mit dem Wagen den Hund spazieren fahren
Jemanden bezahlen, der einem nach all den Jahren
mit importierten Haaren hilft, den Anschein zu bewahren
in der Einfahrt die Familienkutsche
Im Haushalt hilft die Polenputze

Mikrokosmos
guck auf die Sekunde und auf jeden Cent
halte alles nach und plane alles vor
halte deinen Mikrokosmos sauber, verkompliziere dein Leben
hau dich selber übers Ohr

Momo
Sie lesen ihren Kindern Momo vor
und gucken dabei ständig auf die Uhr

Konfekt
Freund von Tochter wird zu Studium befragt
keinen interessiert's, das Essen schmeckt
leider keinem, obwohl's gelungen ist
alle fühlen sich unwohl, zum Nachtisch konfekt

Die Vermarkter
dann kommen die Vermarkter und waschen alles clean
und machen kompatibel und geben schönem Zufall Sinn
bügeln glatt und korrigieren, entfernen Eigenart
investieren, domestizieren, was einmal war apart

dass auch alle angepassten Markenkids die Scheu verlieren
und mit diesem Fertigzeug sich gerne identifizieren
die Vermarkter, immer im Stress
sie verwalten Vergewaltigtes

Klavier Seziert
ich habe gestern ein Klavier seziert
und kann dir sagen, war sehr fasziniert
als ich sah, wie filigran der Mechanismus
der Hämmerchen auf Saite führt

Explosiv
Al-Quaida droht mit Anschlag
Oma Hilde betreut auch ganztag

Pogoläden
In den meisten Pogoläden
braucht man keine Logopäden
versteht man seine eigene Sprach nicht
macht's auch kein' Sinn, wenn man was nachspricht

Beau
hallo, du blöder Beau, du denkst wohl
gut aussehen würde reichen
doch dagegen wollen wir heute mal verstoßen,
du wirst uns mit gutem Aussehen nicht erweichen

Stunden
Texte schreiben, Bilder schieben, musizieren
kacken, schlafen, zähneputzen, kochen, essen, klicksen, wichsen
das sind alles Stunden, die ich nicht bezahlt bekomme
da kommt ganz schön was zusammen

Metallica
ich finde gut, wenn man Metallicasongs
aus dem Netz klaut
und diese ungehört in
den Papierkorb verschiebt
anstatt sich über eine
Fehlinvestition zu ärgern
klickt man nach beendetem Down-
load statt auf Play auf Delete

Die Art
wir greifen in das Vorhandene ein
das große, ganze, gewachsene vernichtend
wir sind die Art, die untergeht
nicht ohne Schaden anzurichten

Die Opfer und die Täter
Die Opfer und die Täter
kommen heute etwas später
das Schlachten ist verschoben
Anweisung von oben

Schmerzensgeld
frustrierte Menschen schenken dir nichts
sie verlangen sogar mehr, als fair wär'
gib es ihnen, es ist ihr Schmerzensgeld
das Schmerzensgeld frustrierter

Managerseminar
auf dem Managerseminar
verschwimmen falsch und wahr

Guten Appetit
fettarm aus der Tüte, zuckerreduziert
Sammelpunkte auf der Packung, homogenisiert
keine Kalorien, kein Acrylamid
Abwehrkräfte stärkend - guten Appetit

viele tolle Sorten für Leute, die auf Zack
erfolgreich und gesund sind, verwässerter Geschmack
auf die Linie achten zu coolem Technobeat
Folie entfernen - guten Appetit

Milchgläserner Bürger
Ich habe keine Paybackkarte, sammle keine Treuepunkte
Ich bin kein Mitglied im Club der vielen Vorteile
Ich sichere mir keine Prämien
Ich will keinen Gewinn

Der Sozialphobiker
der Sozialphobiker ist wieder da
er stottert, wird rot, fühlt sich beobachtet, fängt an zu schwitzen
das Tier in ihm will weg, es will nicht lächeln
will flüchten, will nicht gefallen
es kann nicht Smalltalk, kann nicht das Pfötchen geben
schon gar nicht öffentlich
es hat mehr drauf als andere
und dafür schämt es sich

Businessclass
die smarten Typen lesen die rosa Zeitung
bedienen ihre Laptops, kümmern sich um das Tagesgeschäft
von unterwegs aus, die Arbeit klebt an ihnen
sie müssen Geld verdienen

sie müssen expandieren
sie dürfen nichts verlieren

Austausch
kleide mich ein, statte mich aus
möbliere meine Wohnung, erfinde meine Sehnsüchte
koche mir vor, beliefere mich
mit meinem persönlichem Stil von der Stange

reguliere meinen Hunger
reguliere meinen Verbrauch
reguliere meine Dummheit
und dann tausch mich einfach aus

Rauchen I
komm, wir rauchen eine
schädigen unsere Lungenbläschen
stinken aus dem Hals wie Schweine
riskieren Raucherbeine

Verbraucher
geh weg mit deinem Smalltalk, du Verbraucher
du störst mich beim Weiterkommen
du willst und wirst der Welt nichts hinterlassen
außer getrenntem Abfall

Gewinner
dein sicheres Auftreten kennt viele Neider
und ist ungefähr so sympathisch
wie Komödien von Til Schweiger

Leben
Artikel umtauschen
den Anbieter wechseln
jemanden verklagen
noch mal in berufung gehen
ein Schreiben aufsetzen
das beste Angebot 'raussuchen
noch mal genau nachlesen
oder einfach leben

oder einfach leben

Guten Tag
von der Wiege in die Schule
in die Läden, in den Sarg
immer auf dem neuesten Stand
hallo und guten Tag

Enttieren
sie haben ein Recht auf fremdbestimmtes Leben
es ist ihr freier Wille, bevormundet zu werden
sie wollen nicht gestalten, lassen sich massenmenschhalten
lassen sich enttieren, denaturieren

Freitag
endlich Freitag
endlich Comedy
endlich Lachen
nichts mehr machen
Kopf bleibt aus
auch zuhaus

Misanthropie
in einem Anflug von Misanthropie
habe ich die Welt umarmt
als ihr versuchtet, eure Nichtigkeit zu überspielen
war ich so gerührt, dass ich lachen musste
eure herzerweichende Unfähigkeit
Glück statt Geld zu vermehren
bewahrte mich davor, allem und allen
den Krieg zu erklären

Abi
sei auf der Hut! der Lehrer lauert überall
er will dir Mittelmaß vermitteln
vertrödele dein Leben nicht mit dem Abspulen von Beigebrachtem
als Schüler kommt man grundsätzlich zu spät
das Klassenziel zu erreichen, bringt dich nicht weiter
heute nicht, morgen nicht, erinnerst du dich an gestern?
du hast dein Abi geschafft
ansonsten gar nichts gerafft

Rauchen II
Gehe vor die Türe, lehn dich gegen die da oben auf
genieße deine Freiheit, indem du Zigarrette rauchst

Überall
Überall gibt's was zu essen, überall was zu probieren
überall was anzutesten, überall was zu verlieren
überall gibt's Überfluss, und noch was was man haben muss
überall Komplettpaket und noch ein Elektrogerät

Werd Doch
werd doch
Mediengestalter
bewirb dich doch einfach mal
vielleicht nehmen sie dich ja
werd doch
Broschürenfalter
bewirb dich doch einfach mal
vielleicht nehmen sie dich ja
werd doch
der Mann am Schalter
bewirb dich doch einfach mal
vielleicht nehmen sie dich ja
werd doch
Finanzbuchhalter, Aktienverwalter
auf dem zweiten Bildungsweg

Alle Müssen Weg
die da oben, die da unten
die da in der Mittelschicht
die da links und die da rechts
sind für unsere Erde Gift
die ganz hinten, die ganz vorne
die Verweigerer und die Treiber
alle müssen weg

Wurstscheiben
eine alte Dame verfüttert Wurstscheiben vom Metzger
an die Hunde der Zecken
ein dicker Mann kriegt den Hals nicht voll
muss an Wurstscheiben verrecken

Vernetzte Welt Geht Unter
die vernetzte Welt geht unter
mit allen Fischern und Gefischten
und dem ganzen Kapital
an Mensch und Material

Achtunddreißig
Bauch
als ein willenloser Klumpen komatöser Biomasse
liegst du da, du blutest ja
Beine
Spaß und Action ohne Ende
du tropfst hier alles voll
Po
das Blut, das Fett, die Tränen
überblendet wird nur der Intimbereich
Fünfundzwanzig
Kilo weg
Jetzt passt Größe Achtunddreißig

Sklaven Der Uhr
Mensch unterwirft sich Maschine
Körperzellen aus dem Takt
Organismus durcheinander
Nerven liegen nackt

Dyskalkulie
ich leide nicht an Dyskalkulie, ich genieße sie
vom Nachrechnen bin ich befreit
Zahlen überlass ich denen, die ansonsten gar nichts können
bin zum Rechnen nicht bereit
leben und leben lassen
anderen eine Freude machen
einfach mal daneben liegen
noch ein leckeres Pilsbier kriegen
sich vom Zufall überraschen
lassen, essen, atmen, ruhen
mit Mathematik hat das nichts zu tun

Krise
Ich höre gerne Kredite platzen, Börsen crashen
Systeme kollabieren
Ich sehe gerne Kurse einbrechen, pfeiler wackeln
Wertpapier an Wert verlieren
Große Tiere vor die Hunde und
Hochleistungsgesellschaft zu Boden gehen
Elfenbeintürme sich in Trümmer legen
Spekulanten vor dem Ende stehen
Ich höre gerne auf dem Parkett die Stimmung kippen
Aktien in den Keller gehen
Pfeile nach unten zeigen, minus immer größer werden
Das will ich sehen

Sie schreiben drauf
Sie schreiben drauf: „Trendy“
du musst es haben
sie schreiben drauf: „Zum Preis von einem“
und du kaufst
„Fettarm“
du platzt aus allen Nähten
„gesund und wertvoll“
und du glaubst

Zerhätschelt
Sie haben euch zerhätschelt, dadurch seid ihr weich geworden
Fraßet am Ende viel zu viel
Zu wenig Bewegung, falsche Ernährung
passiver Lebensstil
Euer Rückgrat ist gebrochen, es hielt der
Überfütterung nicht stand
Gangbangbrotaufstriche, doublepenetrierte Tütensuppen
Zerhätschelten euch den Verstand

Nicht folgsam
Spar dir deine Giveaways, ich bin die falsche Zielgruppe
Ich will nichts geschenkt bekommen, behalte deinen Kram
Spar dir deine Freundlichkeit, deine Andrehversuche
Ich war in der Schule schon nicht folgsam

Herrenloser Koffer
Herrenloser Koffer, ich hoffe
dein Zünder funktioniert nicht
Halterlose Strümpfe, ich hoffe
eure Besitzerin rasiert sich
Rubbellosekäufer, ich hoffe
euer Rubbelzwang rentiert sich
Autobahn im Winter, ich hoffe
deine Nässe überfriert nicht
Ungültiger Fahrschein, ich hoffe
der Schaffner kontrolliert nicht
Selbstmordgedankengeplagte, ich hoffe
euer Fussballclub verliert nicht
Supermacht, ich hoffe
der Mann am Drücker halluziniert nicht
Molekularbiologen, ich hoffe
euer Virus pervertiert nicht

Liebe Islamisten
Liebe Islamisten, spart euch eure Bomben
Wir sorgen gerade schon höchstselbst für unseren Untergang
Wir wirtschaften uns runter, berauben uns des Lebenssinns
verlieren das Gefühl fürs Jetzt und sind vor lauter Freiheit krank

Essen
Ich will was essen, aber ohne Kalorien
Ich will genießen, aber nur in halben Zügen

Talk
D! wie Detlef, die Jeanette, die Promis aus dem Abfalleimer
Die vielen frechen Fernsehköche, Johannes B. Kerner
sprechen aus, was ihnen andere sagen
hätten gerne Ecken und Kanten
Sie talken uns die Ohren voll
Thees findet seine Kunst ganz toll

Meine spannenden Nachbarn
Meine spannenden Nachbarn
interessieren sich für mich
Gucken mir bei allem zu
finden es spannend was ich tue
finden es seltsam, was es heut zu mittag gibt
sehen mir zu, mit wem und wie ich ficke
wissen bescheid über meine Drogenkonsum
und manchmal wichs ich auch

Vollkommen
nicht-Talente fördern
Scheiten kultivieren
Unterlegenheit ausspielen
Versagen als Sprungbrett nutzen
Unvermögen und Behinderungen
wirkungsvoll einsetzen
das könnt ihr gut
und das reicht ja auch vollkommen

Würde
Er gibt was ein, spricht auf die Box
Er nimmt die nächste Hürde
Er würde merken, dass das das ist, was ihn krank macht
Wenn er was merken würde

Halsabschneider
Sie erben die Scherben einer Existenz
sie färben, sie erhalten die Fassade aufrecht
Sie sprechen über gewissen Dinge nicht und sagen
man könne über alles reden
Mit dem Anwalt drohen sie nicht
Sie sehen sich wieder vor Gericht
Dort pochen sie auf und erkaufen sich ihr Recht
sie kennen alle Tricks und keine Regeln

Alle Regler auf Anschlag
Alle Regler auf Anschlag
die roten Lämpchen blinken

Das leichte Leben
Das leichte Leben interessiert mich nicht
Leichtigkeit finde ich langweilig
Sorglosigkeit ist nichts für mich
Deswegen leiste ich mir Probleme
Immer auf der Suche nach Schwierigkeiten
Süchtig nach dem nächsten Ärgernis
Immer nach neuen Sorgen lechzend
Verachte ich das Angenehme

Alles nochmal auf Anfang
Taufurkunde, Aufenthalts- und Teilnahmebescheinigungen
Alle möglichen Nachweise, Quittungen, Rechnungen sowieso
Alle Briefe, Urkunden, sofern vorhanden Physikum
fliegen auf den Müll
Alle Unterlagen, Dokumente und Beglaubigungen
Alles Ausgestellte, Erledigte und alles Erreichte
Abschlusszeugnis, Führerschein, Reisepass, Seepferdchenabzeichen
wollen wir wegschmeißen
alles noch mal auf Anfang
und nichts noch mal genauso machen

Dienstag, 9. Februar 2010

Sonntag, 7. Februar 2010

Kaffee II

Kaffee ist schon ein tolle Erfindung. Kaum hat man die erste Tasse getrunken, fühlt man sich wacher. Also trinkt man noch eine, um wirklich wach zu sein. Der gemeine Deutsche trinkt angeblich sogar mit 146 Litern Kaffee 34 mehr als Bier. Dass Kinder eher nicht so gerne Kaffee trinken, liegt übrigens an ihren Geschmacksnerven, die die Bitterkeit des Kaffees noch besser wahrnehmen als Erwachsene.

Jedes Böhnchen gibt ein Tönchen
Gleiches gilt ja auch für die Bitterkeit des Bieres, weshalb Alkopops erfunden wurden.

Als seltenste und damit natürlich teuerste Kaffeesorte der Welt wird Kopi Luwak aus Indonesien gehandelt. Kurzer Ausflug zu Wikipedia verrät, dass eine Schleichkatzenart die Kaffeebohnen frisst und wieder ausscheidet. Danach haben die Bohnen durch die Fermentation im Darm unter anderem ihre Bitterstoffe verloren. Jetzt die Frage an die Veganer da draussen: würdet ihr solchen Kaffee trinken?